Prüfe, ob dein Rennradhelm richtig sitzt. Der richtrige Sitz und ein passender Rennradhelm sind extrem wichtig für die Sicherheit beim Rennradfahren!
Du willst dir einen neuen Helm kaufen, hast bereits einen, oder fängst allgemein mit dem Thema Sicherheit beim Rennradfahren gerade erst an?
Kein Problem, hier findest du eine einfache Schritt-für-Schritt Anleitung, wie du prüfen kannst, ob dein Rennradhelm richtig passt, wie du den Sitz richtig einstellen kannst und hier findest du außerdem die Antwort auf die Frage: Wie finde ich den richtigen Rennradhelm?
Sitzt mein Rennradhelm richtig? Hier findest du die wichtigsten Fausformeln zum Check:
- Ein Rennradhelm sitzt richtig, wenn er waagerecht auf dem Kopf steht. Dabei ist es wichtig, dass die Stirn gut bedeckt ist.
- Ein richtig sitzender Rennradhelm lässt sich mit geschlossenem Gurt nicht verschieben.
- Ein Rennradhelm, der richtig sitzt, drückt nirgendwo.
Du möchtest es genauer prüfen? Dann findest du hier 2 weitere hilfreiche Tipps, damit du sicher gehst, dass dein Helm gut und richtig sitzt:
Übrigens: Die Sicherheit ist der eine Faktor, ein richtig gut sitzender Rennradhelm sorgt aber auch für viel mehr Kompfort, das macht sich schnell bemerkbar!
Wie starte ich konkret bei der richtigen Einstellung meines Rennradhelmes?
Hier findest du eine Anleitung, die so durchgeführt genauso auch in einem Fachhandel genutzt wird, so dass du bei einer korrekten und vollständigen Umsetzung relativ sicher sein kannst, dass der Rennradhelm richtig sitzt und passt:
- Der erste Schritt ist immer das Einstellen am Hinterkopf mit dem Einstellrad. Es ist wichtig, dass der Helm schon ohne geschlossenen Gurt nicht wackelt. Wenn du den Kopf kräftig schüttelst, darf der Helm nicht nach hinten oder vorne rutschen! Darüber hinaus sollten auch keine schmerzhaften Druckstellen entstehen während des Tragens.
Wenn der Helm ohne Gurt schon richtig sitzt, dann geht es zum nächsten Schritt:
2. Einstellung von Kinnriemen und Riemendreieck: Schließe den Kinnriemen so, dass du noch ungefähr zwei Finger zwischen Riemen und Kinn schieben kannst. Wenn du das machst, dann weißt du sicher, dass der Rennradhelm eng genug ist und dass nichts rutscht. Darüber hinaus gehst du so sicher, dass er dich nicht einengt. Die seitlichen Riemen sollen sich dabei knapp unterhalb des Ohrs zu einem „Y“ treffen. So gehst du sicher, dass der Helm stabil geführt wird, ohne an den Ohren zu scheuern. Prüfe das mit einem Spiegel oder frage eine andere Person es zu prüfen.
Wenn du diese Tipps als konkrete Anleitung durchläufst, dann hast du denn Rennradhelm richtig eingestellt und er sollte dir gut passen.
Sollte der Helm trotz der oben aufgeführten Anleitung weiterhin wackeln, dann scheint er zu groß zu sein, das ist ein eindeutiges Warnsignal und sollte aus Sicherheitsgründen auf jeden Fall beachtet werden. Beim Rennradfahren erreichst du enorme Geschwindigkeiten, da ist ein richtig passender Helm das A und O. Ein Helm der nicht richtig passt mindert die Schutzwirkung. Ein zu kleiner Helm verursacht Druck an Stirn oder Schläfen. Das kann zu Kopfschmerzen führen. Darüber hinaus lässt sich ein zu kleiner Helm kaum vernünftig einstellen.
Wenn du eine visuelle Anleitung möchtest, dann empfehle ich dir diese Youtube Anleitung. Sie ist simpel und hilft dir deine Vorgehensweise zu überprüfen.
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